Sensorgrößen


Jeder Kameratyp bzw. auch jeder Hersteller verwendet unterschiedliche Sensoren zur Bilderfassung. Die Größe der Sensorfläche hat große Auswirkungen auf die Qualität der Fotos, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen.

Die graue Fläche zeigt den Vergleich zu einem Vollformat- Sensor.

Hier sind im Vergleich einige gängige Sensorgrößen. Angefangen mit einem 1/2,5 Zoll Sensor, der z.B. in Smartphone´s eingesetzt wird. Der 1 Zoll Sensor wird z.B. in Kompaktkameras wie die PANASONIC FZ-1000II eingesetzt. Der Mirco Four Thirds Sensor wird in PANASONIC und OLYMUS Systemkameras verwendet. Die APS-C Sensoren werden in vielen Mittelklasse Spiegelreflexkameras eingesetzt wie z.B. die CANON EOS 7D MARK II. Der Vollformatsensor entspricht der Größe führen Kleinbildes (Dias). Dieser Sensor wird in hochwertigen System- und Spielreflexkameras eingebaut.

Da z.B. ein 1-Zoll und ein APS-C Sensor die gleiche Pixelanzahl wie z.B. 20 Millionen Pixel haben können, wird deutlich, dass auf einem größeren Sensor die Pixel größer sind und somit das Bild genauer abgebildet werden kann. Dadurch bekommt das Bild eine bessere Dynamik, Tiefenschärfe und ein besseres Rauschverhalten inbesondere bei schlechten Lichtvehältnissen.

Ein Vollformatsenor ermöglich dem Hersteller natürlich auch mehr Pixel auf dem Sensor unterzubringen. Eine Vollbildkamera mit 36 Megapixeln hätte zum Beispiel ähnlich grosse Pixel wie eine APS-C-Kamera mit 16 Megapixeln.

Da die Angaben auf den Objektiven immer von einem Vollformatsensor ausgehen, ergibt sich für kleinere Sensoren ein Crop-Faktor. Bei einem APS-C Sensor ist der Faktor 1,6. Somit wäre ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 150-600mm bei einer APS-C Kamera 240-960mm. Dadurch das gleiche Objektiv bei einem kleinen Sensor eine größere Brennweite.