Die MERI ist ein Schwerlastschiff ohne Kräne von der finnischen Reederei Meriaura. Auf der großen Lagefläche können verschiedenste Schwerlastgüter transportiert werden, wie man auf den Beitragsfotos erkennen kann.

Meri
Schwerlastschiff (Heavy load vessel)
Mehrzweckschiff

| IMO-Nr. | 9622502 |
| Baujahr | 2012 |
| Flagge | |
| Heimathafen | TURKU |
| AURA II | 2012 |

aktuelle Reederei
| Name | Meriaura |
| Land | Finnland |
| Sitz | Turku |
ehemalige Reederei
| Name | – |

| Name | STX Finnland Turku |
| Land | Finnland |
| Sitz | Turku |
| Bau-Nr. | L1379 |
Schiff keiner Baureihe zugeordnet
| Einheiten (bekannt) | 1 |
| Länge | 105,40m |
| Breite | 18,80 m |
| Tiefgang | max. 4,70m |
| BRZ | 3360 |
| NRZ | 1008 |
| KW Antrieb | 2 x 1400 KW = 2800 KW |
| KW gesamt | 3 x 1200kW |
| kn | 12,0 |
| Propeller | 2 Gondeln |
| Motoren | 2 |
| Tankkapazität | 2700 m³ |
Wärtsilä 6 Zylinder (6L20)
| DWT | 4835t | |
| Decksfläche | 85,7 m x 18,8 m = 1610 m² |
| Besatzung | – |
| Eisklasse | 1A |
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Das Schiff kann mit Bio- Treibstoff angetrieben werden.


NEWSEINTRäge: MERI
2024
Die Bundesstelle für Seefalluntersuchung hat in ihrem Bericht festgestellt, das die MERI samt Ladung fast 4m höher als erlaubt war.
Auch wenn die ermittelte Schuldfrage der Kollision mit der Brücke im NOK am 30.11.2022 noch nicht veröffentlicht wurde, ist wohl klar, das die Reparaturkosten von 7 Millionen Euro wohl wenigsten zur Hälfte vom Land bzw. vom Steuerzahler bezahlt werden muss.
2022
Die MERI ist mit gesicherter Ladung wieder zurück nach Rostock gefahren, um dort den demolierten Hafenkran wieder beim Hersteller Liebherr abzugeben.
Der Hafenkran, also die Ladung der MERI wird zurzeit geborgen. Am Liegeplatz am NOK wird die Bergung des 540t schweren Hafenkrans durch mehrere Autokräne durchgeführt.
Die Ladung der MERI – ein Hafenmobilkran von Liebherr – ist ein Totalschaden. Nach der Unfallursache wird noch gesucht.
Die ersten Schiffe (der Chemikalientanker VERDI machte den Anfang) fahren wieder auf die Holtenauer Brücke zu. Die Sperrung des NOK ist aufgehoben. Die MERI darf aber noch nicht weiterfahren, da der beschädigte Kran (Ladung) noch nicht gesichert ist.
Experten hatten bereits morgens Schäden festgestellt, externe Sachverständige müssen die beiden Brückenteile nun weiter überprüfen. So lange bleiben die Brücke und vorerst auch der Nord-Ostsee-Kanal gesperrt.
Der Schwerlastfrachter MERI hat laut Polizeiangaben am Morgen um 4.37 Uhr mit einem Kranausleger die Holtenauer Hochbrücken am Nord-Ostsee- Kanal beschädigt. Experten sollen die Statik der Brücken überprüfen, die auch sichtbare Schäden haben soll – solange bleibt die Brücke für Autos und Fußgänger aber auch der Kanal für die Schifffahrt voll gesperrt. Die MERI war gerade aus der Holtenauer Schleuse gefahren und auf dem Weg nach Brunsbüttel, als der Unfall an der ersten Kanalbrücke geschah. Der Frachter war dabei einen neuen Hafenkran für Esbjerg Ports von Rostock (Firma Liebherr) nach Esbjerg (Dänemark) zu transportieren. Von dem Kran könnten Bauteile (Betongewichte) beim Unfall in den Kanal gefallen sein. Daher – bis zur Überprüfung – auch die Sperrung für die Schifffahrt.
Erster Beitrag: 30.11.2022


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